Wer stets die Dinge tut, die er bereits kann, bleibt immer das was er bereits ist

Wer stets die Dinge tut, die er bereits kann, bleibt immer das was er bereits ist.

Wer stets die Dinge tut, die er bereits kann, bleibt immer das was er bereits ist.

Wer stets die Dinge tut, die er bereits kann, bleibt immer das was er bereits ist.

Augenscheinlich als reine und wahrhaftige Weisheit ganz nett, wenn man mit dem, was man bereits ist, zufrieden ist.

Wer also keinen Handlungsbedarf hat, etwas zu verändern, muss insgeheim mit seiner Situation zufrieden sein...

Ist dieser Spruch wahrhaftige Weisheit oder implizite Forderung zu einer Handlung?

Wer also empfindet das, was man bereits ist, als ungenügend oder unzureichend? Das implizierte Individuum selbst oder jene Person, die der bezogenen Person Mangel im Sein und Tun zu assoziieren sucht?

Ist dieser Spruch stets gutgemeint?

Es kommt sicher darauf an, Wer sich Wem gegenüber  entsprechend äußert, und aus welchen Beweggründen dies geschieht.

Für Henry Ford mag es eine ganz persönliche Weisheit gewesen sein. Für seine Mitarbeiter möglicherweise eine implizite Forderung, deren wie auch immer geartete Nichterbringung reichhaltige Folgen implizierten...

Wer diesen Spruch im eigenen, inneren Dialog verwendet und einsetzt, wird ihn sicher zu seinem persönlichen Nutzen einsetzen.

Wer diesen Spruch immer wieder in der Ansprache anderer Personen als der eigenen einsetzt, der wird ihn sicher ganz genauso zu seinem vorrangig persönlichen Nutzen verwenden, sofern die implizierte Forderung zur Handlung nur annähernd einen persönlichen Nutzen in Aussicht stellt.

Motivation und Manipulation in gleichem Maße

Wie so oft, ist auch diese "Weisheit" und der Umgang mit derselben, neben der Selbstmotivation gleichzeitig ein schwer durchschaubares Manipulationsmittel, Handlungen zu initiieren, welche dem Ausführenden der Handlung selbst nicht im gleichen Maße nützen wie dem Initiator.

Reaktion?